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#5 RE: Küche+Esszimmer
  Absender: Willow Davis, 07.11.2018 22:59 Diesen Beitrag zitieren

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#4 RE: Küche+Esszimmer
  Absender: Abigail Jackson, 14.10.2018 19:01 Diesen Beitrag zitieren

Abigail hatte keine Ahnung gehabt wie spät es bereits war, als sie den Firmenwagen auf einem der wenigen freien Parkflächen angestellt hatte. Sie war müde. Nein, mehr noch. Sie war tot müde. Hinter ihr lagen eine Doppelschicht im Diner weil sich Hannah kurzfristig krank gemeldet hatte und dann, als ob das nicht schon gereicht hätte, musste sie auch noch für die Mafia schuften um ihren Teil des Deals zu erfüllen, den sie vor einigen Monaten mit Aleksej Romanow abgeschlossen hatte. Sie hatte also die letzten 5 Stunden damit verbracht, den Dreck für ihn und seine Leute weg zu schaffen. Etwas, was ihr allmählich immer mehr zu schaffen machte. Die russische Mafia. Nie im Traum hätte sie daran gedacht, dass sie irgendwann mal etwas mit solchen Leuten zu tun haben würde. Herr Gott, ihre Eltern würden vermutlich tot umfallen, wüssten diese in welchem Schlamassel ihre drei Kinder steckten. Doch Abbie und ihre Brüder hielten dicht. Sie ließen ihre Eltern - die sie all die Jahre aufgezogen, wohl behütet und immer umsorgt hatten - im Ungewissen. Ließen sie glauben, dass hier in San Francisco alles in Ordnung sei. Dabei war rein gar nichts in Ordnung. Abigail hatte immer mehr das Gefühl, dass ihre kleine heile Welt zusammen stürzte. Es fiel ihr immer schwerer den Schein zu wahren und sich nichts anmerken zu lassen. Sogar Willow hatte bereits bemerkt, dass etwas mit der hübschen 27 Jährigen nicht stimmte. Lediglich ihr hatte sie sich bisher anvertraut. Vielleicht weil sich die Zwei so vertraut waren, hatte sie doch mal eine Zeit lang etwas mit einander gehabt. Abigail erinnerte sich gut an den Mädelsabend. Willow hatte ihr versprechen müssen niemandem etwas zu verraten, so unangenehm war es der Blonden gewesen. Zudem hatte Abbie auch gleich klargestellt, dass sie wegen ihrer Idee mit dem Deal keine Standpauke hören wollte. Hatte sie diese damals doch schon von ihren Brüdern erhalten.Doch alles Grübeln half nicht, weshalb sie einen kurzen Blick in den Rückspiegel warf. Augenringe - ja super, nun hatte sie auch noch Augenringe. Seufzend fuhr sie sich mit den langen Fingern unter den Augen entlang, ehe sie sich ihre Handtasche schnappte und aus dem Wagen stieg. Es wurde dringend Zeit ins Bett zu kommen.

Im Apartment angekommen öffnete Abigail mit ihrem Schlüssel die Tür. Sie wohnte zwar erst seit knapp 2 Monaten mit Willow und Lucia zusammen, doch die Mädels hatten es zu Stande gebracht, dass sie sich hier schon richtig wohl fühlte. Ihr Zimmer war wirklich hübsch geworden und es tat gut abends mit den Beiden auf der Couch zu hocken und über alles mögliche zu reden. Besser, als immer Sportshows mit ihren Brüdern gucken zu müssen, mit denen sie zuvor Jahrelang zusammen gelebt hatte. Die Tür hinter sich geschlossen nahm sie auch direkt den Geruch von selbst gemachtem Essen wahr. "Oh... wow." Essen, das hatte sie ja ganz vergessen. Kaum stieg ihr der angenehme Geruch in die Nase, begann auch schon ihr Magen zu knurren. Mieser Verräter. "Hey ihr Süßen.", machte Abbie im gewohnt sanften Tonfall auf sich aufmerksam. Sie stellte ihre Tasche ab und streifte sich die Jacke von den Armen. An Willow heran getreten, hauchte sie ihr einen Kuss auf die Wange. So, wie sie es immer tat, seit dem sie das erste Mal mit einander im Bett gelandet waren. Die hübsche Davis würde sicher wissen woher Abigail kam, weshalb Abbie sie mit einem flüchtigen aber vielsagenden Blick bedachte. Willow musste ihr den Rücken frei halten. Gleich darauf wandte sie sich aber Lucia zu. Sie trat an sie heran und drückte sie freundschaftlich. "Na, Hinkebein.", neckte sie die Dunkelhaarige etwas, ehe sie sich diese etwas genauer ansah. "Wie geht es dir? Können wir irgendwas für dich tun? Dir irgendwie helfen?" Abigail hatte selbst in ihrer Kindheit Erfahrungen mit Krücken gemacht und wusste, wie hinderlich diese sein konnten. Gott, sie hatte es damals gehasst gehabt. An Ende hatten ihr immer die Hände weh getan. Mal davon angesehen, dass ihre Mitschüler ihr die Krücken immer geklaut hatten und sie dann blöd da stand. "Also Mädels... bringt mich auf den neuesten Stand ehe ich ins Bett falle. Wer geht heute einkaufen? Was muss ich für die kommenden Tage wissen uns am wichtigsten... Wer von euch beiden weckt mich nachher?" Die 27 Jährige gähnte leicht und blickte zu Willow hinüber. Diese hatte Kaffee. Kaffee - das Lebenselixier der arbeitenden Bevölkerung. Würde Abbie diesen nun aber trinken, würde sie heute wahrscheinlich gar kein Auge mehr zu bekommen.

@Willow Davis , @Lucia Fernandez


#3 RE: Küche+Esszimmer
  Absender: Willow Davis, 13.10.2018 22:09 Diesen Beitrag zitieren

Wieso hatte sie sich dieses morgendliche Shooting um den Sonnenaufgang zu erwischen nochmal angetan? Sie war nun vollkommen verrückt geworden, zumindestens war es das, was ihr Körper schrie, der sich in jeder Faser danach sehnte weiter schlafen zu dürfen. Etwas, dass sie dann schleunigst nachholte, als sie nach ihrem Kundenshooting wieder nachhause kam. Sich die Klamotten vom Leib gerissen, zog sie sich nichteinmal ihren Schlafanzug an, sondern krabbelte in ihrer Unterwäsche unter die Decke und schloss ermüdet die Augen in der Hoffnung, dass der Schlaf sie bald überrollen würde. Innerhalb einiger weniger Minuten geschah dies auch, bis sie von lautem Fluchen aufgeweckt wurde und leise murrte. Willow wusste sofort, wer dieses Fluchen eigentlich verursacht hatte, sodass sie sich schließlich seufzend auf den Rücken rollte und aufrappelte. Das konnte nur Lucia sein, schließlich konnte niemand anderes in diesem Haushalt auf Spanisch vor sich her fluchen. Sich ihren Morgenmantel geschnappt, diesen angezogen und fest um ihren Körper geschlungen, schlurfte sie dann in die Küche und rieb sich über die Augen. "Hallihallöööchen meine wunderschöne Mitbewohnerin. Ich liebe dich wirklich über alles, aber gerade habe ich das starke Bedürfniss, dir den Hintern zu versohlen" grummelte sie nun, weiterhin ziemlich im Schlaf versunken, während sie sich der Kaffeemaschine anwandte und diese einschaltete, damit sie sich aufwärmte. Man musste wohl nicht erwähnen, dass die schöne Blondine kein wirklicher 'Morgen'mensch war und dementsprechend vielleicht etwas grummelig war. "Was ist denn mit dir passiert?" fragte sie nun, die Stirn gerunzelt und betrachtete das Bein. Sie waren Mitbewohnerinnen und doch bekam Willow einfach viel zu wenig mit, so oft wie die schöne Dunkelhaarige nicht daheim war. "Ich schwöre dir Lucia, wenn du nicht endlich aufhörst Mist zu bauen, werde ich dich an die Leine nehmen und dich nicht aus den Augen lassen" entgegnete sie nun schmunzelnd und setzte sich auf einen anderen Stuhl bevor sie ihre Frage vernahm und den Kopf schüttelte. "Nein aber danke für das Angebot, ich habe absolut keinen Hunger. Das einzige, dass ich mir momentan wünsche, ist dass mein Kaffee endlich fertig ist und ich den Wunsch jedem die Augen auszukratzen nicht mehr hege" leicht gegrinst, seuftzte sie auf, als sie das erwartete piepsen hörte, dass ihr zeigte, dass man eine Tasse drunter stellen konnte und die Maschine Betriebsbereit war.
Sich schnell den Kaffee gemacht, setzte sie sich wieder und schloss genießerisch die Augen als sie den ersten Schluck nahm. "Okey ich glaube nun kann man wieder einigermaßen mit mir sprechen. Was treibst du zurzeit, dass du so selten daheim bist?" fragte sie nun neugierig und schenkte ihr ein neugieriges kleines Lächeln. "Was gibt es sonst so neues in deinem Leben? Was macht die Liebe? Irgendjemand den ich verprügeln muss?" fragte sie nun schmunzelnd, auch wenn wohl beiden klar war, dass Lucia die taffere war und das wohl ganz gut alleine hinbekam, während Willow eigentlich zu nett für so etwas war, außer man regte sie wirklich auf.

@Lucia Fernandez


#2 RE: Küche+Esszimmer
  Absender: Lucia Fernandez, 08.10.2018 23:03 Diesen Beitrag zitieren

Die letzten Wochen waren richtig anstrengend für die junge Lucia Carmelina Fernandez. Wenn man bedachte, dass sie im Krankenhaus war und das bis vor kurzem. Wahrscheinlich hätte ihr Arzt ihr eine übergebraten und ihre Familie auch, wenn sie wüssten, dass sie ihr Bein schon wieder viel zu sehr belastete. Fluchend und in der Annahme, dass Lucia allein in der WG war, lief sie mit ihren Krücken durch die Küche um sich was zu Essen zu machen. Das Aufstützen auf dem Bein, auf das in ihrem Oberschenkel geschossen wurde, schmerzte bei jedem Schritt.
''maldito...mierda...eso duele mucho'', wenn die junge Spanierin in ihrem Fluchmodus war, fluchte sie meistens auf Spanisch und dann mit vollem Temperament. Das sie dabei @Willow Davis ihre wunderschöne Mitbewohnerin aufweckte, war ihr nicht klar. Irgendwie war sie der Meinung, dass sie allein war und Willow vielleicht schon unterwegs war.
''esta puta miserable'', genau in dem Moment blickte sie auf die Blondine und ließ ihre Krücke fallen. Stolz wie sie ist, hob sie diese natürlich selbst auf und verzog keine Miene vor Schmerzen. Dabei durchzechte ihr komplettes Bein ein höllischer Schmerz. Aber das war einfach die Retoure wenn man mit einem verheirateten Mann schlief und dessen Ehefrau vor Wut einem mit einer Knarre in den Oberschenkel schoss.
Tja würde sie wahrscheinlich selbst nicht anders machen. Allerdings musste man dazu sagen, dass Lucia nicht in der Situation war und es deswegen auch gar nicht beurteilen konnte. Die junge spanische Jurastudentin setzte sich jetzt erstmal auf den Stuhl am Tisch und blickte ihre Mitbewohnerin entschuldigend an.
''Entschuldige, habe ich dich geweckt? Das wollte ich nicht. Ich dachte du bist gar nicht hier. Wenn das Essen fertig ist, willst du dann auch was davon? Auflauf...'', grinsend sah sie zu der Blondine hoch und streckte erstmal das Bein aus. Hatte sie ihrer Mitbewohnerin überhaupt davon erzählt, weshalb sie derzeit nicht viel mit unternehmen konnte? Oder weshalb sie hier so gekrüppelt durch die Gegend lief? Wahrscheinlich nicht.
Sie durfte auch nicht zu lang darüber nachdenken denn sonst würde sie nur wieder wütend werden da sie seit Wochen nicht tanzen konnte. Und wenn es eine Sache gab die sie über alles liebte dann waren es Singen und Tanzen. Zwei der wichtigsten Dinge. Na zumindest blieb ihr noch das Singen wenn sie schon nicht mehr tanzen konnte. Die dunkelhaarige durfte ja noch nicht einmal Krankensport machen. Dafür war es noch zu früh.


#1 Küche+Esszimmer
  Absender: Lucia Fernandez, 08.10.2018 22:03 Diesen Beitrag zitieren



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