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San Francisco | Heimat für über 800.000 Menschen unterschiedlicher Herkunft, Rassen und Religionen. Egal ob du nach Spaß, Shoppingmöglichkeiten oder Arbeit suchst, in der goldenen Stadt gibt es all das zu genüge. Dank den unterschiedlichen Stadtvierteln, findest du alles, was dein Herz begehrt und du dir vorstellen könntest. Liebe, Freundschaften, Affären – all das gehört zum tagtäglichen Leben eines jeden Menschens in einer Großstadt. Doch es ist nicht alles Gold, was glänzt, denn auch Kriminalität gehört zu großen Teilen zu San Francisco. Im Untergrund bekriegen sich die South Side Serpents, Santa Muerte und die russische Mafia um Macht, Geld und die verschiedenen Stadtteile. Im Latinoviertel heißt es dagegen, jeder gegen jeden. Einzelne Kleinkriminelle machen die Straßen unsicher und verbreiten Angst und Schrecken, was dem Stadtteil einen schlechten Ruf beschafft. Doch geht es bei diesen längst nicht mehr um Macht, Einfluss oder Geld, sondern um das pure Überleben auf den Straßen. Schließlich ist der Stadtteil für die größten Obdachlosenzahlen bekannt. Nun kommst du ins Spiel. Möchtest du zu den Reichen und Schönen gehören? Oder möchtest du ein Gangmitglied oder gar ein Mafiamitglied werden? Möchtest du ein Bewohner der Großstadt sein? Oder bist du nur auf der Durchreise? All das liegt in deiner Hand.



DAS #FOUR-ONE-FIVE IST EIN CRIME, REALLIFE-FORUM MIT EINEM FSK 18 RATING. GESCHRIEBEN WIRD IM ROMANSTIL UND NACH DEM PRINZIP DER ORTSTRENNUNG. KRIMINELLER, STUDENT, EINFACHER BEWOHNER, JUNG ODER ALT ODER SOGAR POLITIKER? WILLKOMMEN IST BEI UNS JEDER, DEM HARMONIE UND DIE FREUDE AM PLAY WICHTIG IST. DENN WIR VOM #FOUR-ONE-FIVE WOLLEN EIN LANGFRISTIGES ZUHAUSE BIETEN


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LANGSAM ABER SICHER LÄUFT DER GOSSIP CLUB ZU HOCHTOUREN AUF. BEZIEHUNGEN ZERBRECHEN, FREUNDE WERDEN ZU ERBITTERTEN FEINDEN UND AUCH EIN MITGLIED DER MAFIA MUSSTE SEIN LEBEN LASSEN WEIL DER CLUB SEINE GEHEIMNISSE AUFGEDECKT HAT. IM UNTERGRUND BEREITEN SICH DIE SANTA MUERTE VOR, MAN SPRICHT VON GEHEIMEN TREFFEN, VORBEREITUNGEN FÜR DEN NÄCHSTEN ANGRIFF? UM DIE SERPENTS UND AUCH DIE MAFIA IST ES GERADE RUHIG, WAHRSCHEINLICH ZU RUHIG.


#1

Küchennische mit angrenzendem Wohnbereich

in FRANCO REYNOLDS 08.11.2018 18:36
von Franco Reynolds | 32 Beiträge
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#2

RE: Küchennische mit angrenzendem Wohnbereich

in FRANCO REYNOLDS 08.11.2018 20:09
von Franco Reynolds | 32 Beiträge

Home sweet home. Noch vor ein paar Tagen hätte Franco niemals damit gerechnet, dass er heute wieder auf seiner Couch sitzen, in seinem Bett schlafen und als freier Mann durch die Gegend laufen konnte – aber seinen beiden Sprösslingen sei Dank hatte er seinem Schicksal, sein restliches Leben hinter Gittern verbringen zu müssen, entfliehen können. Damit hatte vermutlich niemand mehr gerechnet, am allerwenigsten die Russen, die grundsätzlich glaubten, sie hätten ihre Nase in diesem Kleinkrieg vorne. Musste ihnen einen ziemlichen Dämpfer verpasst haben, als sie erfahren hatten, dass FP Reynolds nicht mehr hinter Gittern saß, sondern wieder dort war, wo er hingehörte – bei seiner Familie, den Serpents, auch, wenn er seine Position als Anführer an seine Kinder abgegeben hatte, die diesen Posten während seiner Abwesenheit mit Bravur gemeistert hatten, was man, da sie von seinem Blut waren, auch nicht anders erwartet hätte. Ihm war dieser Schritt zwar nicht einfach gefallen, schließlich war er jahrelang der Kopf der Serpents gewesen, aber von seiner kleinen Prinzessin hatte er erfahren, wie sehr die letzten Monate seine Frau mitgenommen hatten, wie gänzlich unmöglich es für sie gewesen war, den Gedanken zu akzeptieren, dass sie das Bett niemals wieder mit ihrem Franco würde teilen können und dass sie niemals wieder ein Gespräch mit ihm würde führen können, dass nicht von dem Wachpersonal des Gefängnisses mitgehört und mitgeschnitten wurde. Er hatte also Prioritäten setzen müssen und da sich seine Sprösslinge bewährt hatten, konnte er seine Position mit gutem Gewissen abtreten und würde nur noch im Hintergrund agieren, damit er sich voll und ganz auf seine Familie konzentrieren konnte – auf seine Frau, die mehr Zuneigung brauchte, als jemals zuvor, und um seine Kinder, die von nun an den harten Job des Anführers bestreiten mussten, in dem Wissen, dass ihr Vater nicht irgendwann kommen und sie wieder davon befreien würde.
Die teure Whiskyflasche auf den Tisch gestellt, die er sich extra für diesen Abend geleistet hatte, warf er sich neben seinen engsten und treusten Freund Caleb – schließlich mussten sie FP's Rückkehr gebürtig feiern. Dafür hatte sich seine Frau sogar extra bei einer Freundin eingenistet, um den beiden Männern die nötige Privatsphäre zu liefern. „Ich dachte, wir gönnen uns zur Feier des Tages mal einen bisschen teureren Fusel.“ Die Flasche geöffnet, betrachtete er den Inhalt einige Sekunden lange, bevor er einen großen Schluck nahm und das Brennen genoss, welches sich durch seinen Rachen zog – den Alkohol hatte er mit am Meisten vermisst! „Wir können guten Gewissens bei dem billigen Zeug bleiben. Macht keinen großen Unterschied.“ Mit den Achseln gezuckt, reichte er die Flasche an seinem Freund weiter, bevor er sich mit einem Grinsen etwas nach vorne beugte, als wolle er ihm nun etwas unglaublich geheimes erzählen – dabei ging es eigentlich nur um ein Gerücht, dass Franco gestern zu Ohren gekommen war. „Sag mal...“ Ein wissendes, und vielleicht auch irgendwie schmutziges Grinsen, legte sich auf seine Lippen, während er die Stimme senkte. „Wer ist eigentlich das blond-haarige Mädchen, mit dem du dich vor kurzem in der Trainingshalle amüsiert hast?“ Fragend wanderten seine dunklen Augenbrauen in die Höhe, während in seinen Augen ein beinahe jugendliches Glänzen lag – anders als FP selbst hatte sich Caleb nie fest gebunden und hatte daher Freiheiten, von denen der ehemalige Serpents Boss seit seiner Jugend immer mal wieder träumte; aber schlussendlich war er glücklich in seiner Ehe, mit der Frau an seiner Seite, die er wirklich und wahrhaftig liebte, und das schon seit Ewigkeiten. „Ist das endlich mal was ernstes oder wieder nur ein Püppchen, dass du flachgelegt und dem du danach das Herz gebrochen hast?“


@Caleb Bryce Thompson



zuletzt bearbeitet 08.11.2018 20:10 | nach oben springen

#3

RE: Küchennische mit angrenzendem Wohnbereich

in FRANCO REYNOLDS 09.11.2018 12:36
von Caleb Bryce Thompson (gelöscht)
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Endlich! Endlich war der beste Freund von Caleb, welcher zeitgleich den Boss der Serpents repräsentierte, dank seiner Kinder wieder aus dem Knast raus. Cale freute sich wie ein kleines Kind am Weihnachtsmorgen als ihn die glückliche Nachricht erreichte. Immerhin rechnete er schon fest damit, dass FP für immer hinter Gittern sitzen und versauern würde. Natürlich hatte er seinen engsten und ältesten Freund niemals im Stich gelassen und ihn, immer abwechselnd mit seinen Kindern, besucht. War für ihn eine Ehrensache! Freunde gehen durch dick und dünn auch diese jämmerlichen Gitterstäbe hielten ihn nicht davon ab, Kontakt zu FP zu suchen. Warum auch? Was einen nicht umbringt, macht einen bekanntermaßen doch stärker! Dennoch würde Cale lügen, wenn er sagte, dass ihm ziemlich seltsam zu Mute war, wenn er an die Zukunft dachte, welche er ohne seine bessere Hälfte bestreiten sollte. Hallo? Die beiden kannten sich so lange – da waren sie noch grün hinter den Ohren und hatten nur Flausen im Kopf! Die Männer verband nicht nur eine lange, sondern auch tiefreichende innige Freundschaft. Cale bekam mit, wie seine Tochter – Katie – geboren wurde und auch als Chris das Licht der Welt erblickte. Er war bei den ersten Momenten seiner Kinder dabei, genauso wie es auch FP bei seiner Tochter gewesen war. Ja, sie waren Brüder. Brüder im Herzen. Und diesen unantastbaren Bund konnte niemand brechen. Weder die Russen, noch irgendwelche Gefängnisse. Niemand!
Umso glücklicher war Cale nun auch, dass FP endlich aus dem Knast raus war. Es verstand sich natürlich von selbst, dass sie diese Begebenheit gebührend feiern mussten, weswegen es selbstverständlich für Cale war, gemeinsam mit den Kindern seines besten Freundes, eine Willkommensparty für ihn zu schmeißen, wovon der Gute aber noch nichts wusste. Zunächst einmal würden sie einen entspannten Abend gemeinsam verbringen, mit ein paar Zigarren und Alkohol. So ließ es sich definitiv leben. „Ach, heute gibt’s mal den guten Fusel? Mensch, als hätten wir uns abgesprochen!“ – Aus seiner Tasche holte er eine Schachtel, öffnete diese, sodass FP den Inhalt selbst erblicken konnte – Zigarren. „Sind sogar die guten aus Kuba!“ – gab Cale schon fast ein bisschen stolz von sich. Auch er schnappte sich die Flasche Suff und trank einen großen Schluck daraus, bevor er jene leicht schwenkte und einen kritischen Blick riskierte. „Naja, ich schmecke keinen Unterschied.“ Seine Schultern zuckten leicht in die Höhe, bevor der Dunkelhaarige sich etwas bequemer hinsetzte. Amüsiert beobachtete er, wie Franco sich zu ihm herüber lehnte und so langsam, aber sicher, ein Thema anschnitt, was Cale sofort zum Grinsen brachte. „Du bist paar Tage aus dem Knast raus und weißt direkt wieder über alles Bescheid? Und ich dachte, ich hätte den Kerlen so Angst gemacht, dass sie ihre Klappe halten würden. Die Jugend ist auch nicht mehr das, was sie mal war.“ Seufzend lehnte er sich etwas nach vorne, sodass sich seine Unterarme auf den Oberschenkeln abstützten. Eine der Zigarren gab er an seinen Freund, während er sich die Andere schnappte und sie anzündete, sodass er einen tiefen Zug von jener nehmen konnte. „Ich kenne sie aus dem Krankenhaus. Sie flickt mich immer wieder zusammen.“ Amüsiert zuckten seine Mundwinkel leicht nach oben, ehe er, vollkommen unwillkürlich, den Kopf schüttelte. „Was soll ich sagen? Sie ist jedenfalls keine Bitch, die es nicht verdient, eine weitere Nacht in meinem Bett zu schlafen.“ Seine Augenbrauen wippten leicht in die Höhe und er fuhr sich mit der Zungenspitze über seine Lippen, sodass diese befeuchtet wurden. „Dir würde sie gefallen. Sie ist schlagfertig, weiß, was sie will, hat aber auch etwas unglaublich…Reines und Süßes an sich, was ziemlich interessant ist.“ Ergeben geseufzt, schüttelte er grinsend den Kopf. „War es das, was zu wissen wolltest, FP?“

@Franco Reynolds



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#4

RE: Küchennische mit angrenzendem Wohnbereich

in FRANCO REYNOLDS 16.11.2018 20:50
von Franco Reynolds | 32 Beiträge

Nach allem, was die beiden Männer in all den Jahren ihrer Freundschaft gemeinsam durchgestanden hatten, war es eigentlich kein Wunder gewesen, dass die Gitter des Gefängnisses auch kein Hindernis dargestellt hatten. Wenn sich Franco auf eine Person verlassen konnte, dann war das definitiv Caleb – deswegen hatte er auch keine Sekunde gezögert und seinen ältesten Freund darum gebeten, sich um seine Familie zu kümmern, seinen Kindern beizustehen und Alice zu unterstützen, während er sein restliches Leben hinter Gittern vor sich her vegetieren würde. Wer hätte auch schon damit gerechnet, dass er doch so schnell wieder ein freier Mann sein würde? Ganz ehrlich – FP hatte sich eigentlich schon damit abgefunden gehabt, dass er irgendwann im Gefängnis verrecken würde. Die Russen hatten einfach bessere Mittel als die Serpents; besonders bessere Geldmittel. Aber hier saß er nun als freier Mann auf seiner Couch und musste keinen Gedanken mehr daran verschwenden, wie er den nächsten Tag hinter Gittern herumbringen konnte, ohne an Langeweile zu sterben. Er war dort zwar nicht der einzige Serpent gewesen, aber die Gefängniswärter hatten penibel darauf geachtet, dass sich keine Gangaktivitäten und darauffolgende Bandenkriege entwickeln konnten. Vollkommen verhindern ließ sich so etwas natürlich nie – aber Franco hatten sie nicht in die Nähe von Serpents gelassen. Schließlich war er dort nicht nur als verurteilter Mörder bekannt, sondern auch als Kopf der Schlangen.
„Wir haben schon immer ähnliche Gedanken geteilt. Vielleicht sollten wir doch mal testen lassen, ob wir nicht doch vom gleichen Blut abstammen?“ Ein Schmunzeln auf den Lippen, weil Franco Zigarren mindestens genauso sehr vermisst hatte, wie seine Familie und seine Vertrauten, wie die Serpents, lehnte er sich zufrieden auf der Couch zurück. Wie könnte man einen Mann auch glücklicher machen, als mit einem Männerabend? Vermutlich mit Sex, aber der musste auf später verschoben werden. Heute war Caleb an der Reihe, nachdem er sich die letzten Tage, seit seiner Rückkehr, ausschließlich um Alice und seine Kinder gekümmert hatte. „Ich wäre nicht FP Reynolds, wenn ich nicht über alles Bescheid wissen würde. Ich bin vielleicht in Rente gegangen, aber ich halte meine Augen und Ohren trotzdem offen.“ Die Mundwinkel zu einem verschmitzten Grinsen in die Höhe gehoben, schnappte er sich schließlich eine der teuren Zigarren, schob sich jene in den Mund und zündete sie schließlich an. Zweimal kräftig an dieser gezogen, schloss er für einen Moment die Augen – wie er das vermisst hatte! „Sie würde mir also gefallen, hm?“ Die Augen wieder geöffnet, wanderten seine dunklen Augen über das Antlitz seines besten Freundes, bevor er sich die Whiskyflasche zurückschnappte und einen großen Schluck aus dieser nahm. „Verdammt. Dass ich mal erleben werde, wie du eine Frau als süß und rein bezeichnest…“ Leicht den Kopf geschüttelt, verließ ein kleines Lachen seine Lippen. Bisher hatte er tatsächlich nur erlebt, dass Caleb sich seine Frauen für eine Nacht in sein Bett holte und danach wieder abschrieb. Möglicherweise hatte es auch mal die ein oder andere Ausnahme gegeben, die er sich zwei oder drei Mal ins Bett geholt hatte, aber nicht mal darauf würde FP seinen Schwanz verwetten. „Und, was seid ihr? Macht ihr einen auf Teenager und führt so eine lächerliche Freundschaft Extra Geschichte oder wie der Mist heißt?“ Interessiert schob er seine Brauen in die Höhe, weil er niemals damit gerechnet hatte, jemals ein solches Gespräch mit Caleb zu führen. „Lass mich dir nicht alles aus der Nase ziehen. Ich will ein paar mehr Details.“


@Caleb Bryce Thompson



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#5

RE: Küchennische mit angrenzendem Wohnbereich

in FRANCO REYNOLDS 18.11.2018 09:40
von Caleb Bryce Thompson (gelöscht)
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Cale hatte damit gerechnet, seinen besten Freund nie wieder auf freiem Fuß zu Gesicht zu bekommen. Möglicherweise wäre er selbst irgendwann in den Knast gekommen, sodass sie Knastbuddys abgeben würden, aber das wäre es dann auch schon. Undenkbar war es jedenfalls nicht, immerhin befanden sie sich alle auf verdammt dünnem Eis und standen immer, bei allem, was sie taten, mit einem Bein im Knast. Sie waren eben nicht ohne Grund eine kriminelle Gang, doch wusste jeder bereits vor dem Eintritt, worauf man sich einließ. Die Serpents waren noch nie ein Kindergartenverein und würden es auch definitiv niemals werden, dafür besaßen sie nicht nur zu viel Ehre und Stolz, sondern so etwas wie Regeln, die definierten, wie man miteinander umzugehen hatte. Deswegen war es für Cale auch vollkommen selbstverständlich gewesen, sich um die Familie seines besten Freundes zu kümmern. FP hätte das Gleiche für ihn getan, weswegen es eine Frage der Ehre war, diesem Beispiel zu folgen und nun den Tribut zu zollen. FP musste sich zwar noch nie um die Tochter des Brünetten kümmern, weil dieser im Knast saß, aber dafür griff er seinem ältesten Freund oftmals unter die Arme, wenn es um die Erziehung von Brie ging. Wer rechnete auch damit, dass irgendwann ein Kind in seinem Leben sein und die wichtigste Rolle einnehmen würde? Er jedenfalls nicht. Doch mittlerweile konnte und wollte sich Cale kein Leben mehr ohne seine Tochter und somit seinen größten Stolz vorstellen, auch wenn diese ihn oftmals schon an den Rand der Verzweiflung getrieben hatte.
„Du weißt doch, wir sind Brüder im Herzen, auch wenn das einiges erklären würde. Ich meine, schau dir alleine mal Brie und Kitty an. Geht’s ähnlicher? Ich glaube kaum.“ Amüsiert zuckten seine Mundwinkel nach oben, wobei er einmal den Kopf schüttelte. „Sie hat ihr damals sehr geholfen. Ich glaube, wenn deine Familie und ganz besonders Kitty nicht gewesen wäre, dann wäre Brie nicht zu diesem unglaublich toughen Mädchen geworden. Also schulde ich dir so Vieles. Demnach ist es für mich auch kein großes Ding gewesen, auf deine Familie aufzupassen.“ Auch er schnappte sich eine Zigarre zündete diese an und nahm einen tiefen Zug von jener, ehe er sich entspannt zurück lehnte und den Kopf für einen Moment in den Nacken legte. „So lässt es sich leben, nicht wahr?“ – Und schon nahm er einen weiteren Zug der kubanischen Zigarre. Man konnte ja über teuren Suff sagen, was man wollte, aber die kubanischen Zigarren waren besser als alles, was man in Amerika herstellte. Leider.

„Immer dieser Serpents Buschfunk.“ – Ein raues Lachen folgte seinen Worten. „Ach, was soll ich sagen? Sie ist eine tolle Frau, aber sind wir mal ehrlich, sie verdient viel mehr, als ich ihr jemals bieten könnte. Evelyn hat studiert und ordentlich etwas auf dem Kasten. Sie wäre unglaublich dämlich, wenn sie sich mit Jemandem wie mehr abspeisen würde.“ Caleb schüttelte seinen Kopf. Auch wenn ihm die Vorstellung, wie sie etwas mit einem anderen hatte, nicht gefiel, so wusste er einfach, dass er recht hatte. Sie verdiente nur das Beste und das war der Brünette definitiv nicht. „Keine Ahnung, was das mit uns ist. Ich würde nicht so weit gehen und sagen, dass da mehr zwischen uns ist. Allerdings würde ich jedem Kerl, der es auch nur wagt, sie anzugucken, die Kehle durchschneiden, alsoooooo….“ Die Schultern seinerseits wurden leicht angehoben, ehe er diese wieder sinken ließ. „Es ist einfach unglaublich kompliziert.“ Manchmal wäre es einfacher, das, was es auch immer zwischen ihnen war, als lumpige Affäre ab zu tun, doch wusste Caleb leider genau, dass es das definitiv nicht war. Dafür hatte er sie zu gerne. Viel zu gerne. Und genau das bereitete ihm ein mulmiges Gefühl. „Aber lass uns über etwas Anderes reden. Erzähl mal, mein Freund, was hast du nun so für Pläne?“ Cale schnappte sich in der Zwischenzeit die Flasche und trank einen großen Schluck aus dieser, bevor er sie weitergab.

@Franco Reynolds



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#6

RE: Küchennische mit angrenzendem Wohnbereich

in FRANCO REYNOLDS 01.12.2018 18:18
von Franco Reynolds | 32 Beiträge

War wohl nicht zu leugnen, dass Caleb und Franco in all den Jahrzehnten, die sie sich nun kannten, verdammt viel Scheiße gemeinsam durchgemacht hatten – Alice Schwangerschaft damals in der Highschool, Brie, die plötzlich vor der Türe des Womanizer’s stand, Franco’s Gefängsnisaufenthalt, und alles andere, was einen eben enger aneinander schweißte. Wenn FP jemand sein Leben, und vor allem seine Familie, anvertrauen würde, dann definitiv Caleb. Er stand zwar auch immer mit einem Fuß im Gefängnis und pflegte keinen gesunden Lebensstandard, aber das tat eigentlich kein Serpent – sie waren schließlich keine Truppe aus Schlipsträgern, sondern verdienten ihre Brötchen mit kriminellem Zeug. Im Grunde standen alle Mitglieder der Serpents mit einem Bein im Gefängnis; und sie waren sich auch alle darüber im Klaren, dass sie jederzeit eingebuchtet werden könnten. So, wie es Franco – den Russen sei Dank – auch passiert war. Es war keine Seltenheit, dass ein Serpent vom einen auf den anderen Tag weg vom Fenster war. So funktionierte das eben, wenn man seine Brötchen illegal verdiente. Demnach waren Püppchen und Schisser auch vollkommen Fehl am Platz. Ausnahmen innerhalb ihrer Reihen gab es zwar, aber selbst diese trugen ihren Teil bei. „Du schuldest mir überhaupt nichts, Caleb. Brianna ist nicht zu so einem tollen Mädchen geworden, weil sie viel mit Kitty abgehangen hat oder weil ich dir beigebracht hat, wie man ein Vater ist. Am Ende hast du sie zu dem Mädchen gemacht, das sie heute ist.“ Leicht die Mundwinkel in die Höhe gehoben, landete seine Hand auf der Schulter seines Freundes. „Ich habe am Anfang zwar eigentlich damit gerechnet, dass du als Vater gnadenlos scheitern wirst, aber du hast uns alle vom Gegenteil überzeugt. Das habe ich dir nie gesagt – aber du kannst wirklich Stolz auf dich sein und demnach hast du dir selbst zu danken. Nicht mir. Nicht Kitty.“ Noch ein Nicken hinterher geschoben, lehnte sich Franco schließlich zurück, die kubanische Zigarre zwischen den Lippen und die Alkoholflasche in der Hand. „So lässt es sich leben.“ Wenn er eines im Gefängnis noch mehr vermisst hatte, als seine Familie, dann waren es definititv die Abende mit seinem besten Freund.
Während der Erzählung seines Freundes die Brauen immer weiter in die Höhe gehoben, schüttelte FP schließlich fassungslos seinen Kopf, nachdem dieser geendet hatte. Er konnte sich wahrlich nicht daran erinnern, dass Caleb jemals so über eine Frau gesprochen hatte – mal abgesehen von seiner Tochter, aber das war was vollkommen anderes. „Ich glaube, man kann mir meine Fassungslosigkeit vom Gesicht ablesen.“ Erneut den Kopf geschüttelt, entfloh ein kleines Lachen seinen Lippen. Um seine Reaktion noch einen Augenblick rauszögern zu können, nahm er einen tiefen Zug von der teuren Zigarre, bevor er diese auf dem Aschenbecher ablegte. „Lass mich das nochmal zusammenfassen – quasi das erste Mal, seit ich dich kenne, holst du dir die gleiche Frau über einen längeren Zeitraum in dein Bett, findest dich nicht gut genug für sie und würdest jeden Kerl umbringen, der ihr auf den Arsch gafft?“ Franco wusste natürlich, dass seinem Kumpel das Thema vermutlich verdammt unangenehm war, aber ihn amüsierte es einfach nur, dass ausgerechnet Caleb so von einer Frau sprach. Das war quasi so, wie als wenn sich herausstellen würde, dass der Weihnachtsmann und seine fliegenden Rentiere doch existieren würden. „Du steckst ordentlich in der Scheiße, was diese Evelyn betrifft, mein Freund.“ Obwohl es FP in den Fingern juckte, noch mehr in Erfahrung zu bringen, entschied er sich dazu, auf den Themenwechsel einzugehen und Caleb nicht weiter auszuquetschen – er war ohnehin nicht wirklich der Typ für, mit dem man über die Liebe reden konnte; oder über komplizierte Sachen, wie Cale es ausgedrückt hatte. „Ich werde mich um Alice kümmern und das stinklangweilige Leben eines Ehemannes leben. Zumindest vorerst. Die Führung der Serpents ist nun Kitty’s und Chris‘ Sache, aber das habe ich dir ja schon erzählt.“ Einmal mit den Achseln gezuckt, schnappte er sich wieder die Zigarre vom Aschenbecher und steckte sich diese zwischen die Lippen. „Ich weiß nur noch nicht genau, wie ich Alice dabei helfen soll, sich wieder von den psychischen Problemen zu erholen. Ich bin da nicht so gut drin.“


@Caleb Bryce Thompson



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#7

RE: Küchennische mit angrenzendem Wohnbereich

in FRANCO REYNOLDS 05.12.2018 20:01
von Franco Reynolds | 32 Beiträge

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