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San Francisco | Heimat für über 800.000 Menschen unterschiedlicher Herkunft, Rassen und Religionen. Egal ob du nach Spaß, Shoppingmöglichkeiten oder Arbeit suchst, in der goldenen Stadt gibt es all das zu genüge. Dank den unterschiedlichen Stadtvierteln, findest du alles, was dein Herz begehrt und du dir vorstellen könntest. Liebe, Freundschaften, Affären – all das gehört zum tagtäglichen Leben eines jeden Menschens in einer Großstadt. Doch es ist nicht alles Gold, was glänzt, denn auch Kriminalität gehört zu großen Teilen zu San Francisco. Im Untergrund bekriegen sich die South Side Serpents, Santa Muerte und die russische Mafia um Macht, Geld und die verschiedenen Stadtteile. Im Latinoviertel heißt es dagegen, jeder gegen jeden. Einzelne Kleinkriminelle machen die Straßen unsicher und verbreiten Angst und Schrecken, was dem Stadtteil einen schlechten Ruf beschafft. Doch geht es bei diesen längst nicht mehr um Macht, Einfluss oder Geld, sondern um das pure Überleben auf den Straßen. Schließlich ist der Stadtteil für die größten Obdachlosenzahlen bekannt. Nun kommst du ins Spiel. Möchtest du zu den Reichen und Schönen gehören? Oder möchtest du ein Gangmitglied oder gar ein Mafiamitglied werden? Möchtest du ein Bewohner der Großstadt sein? Oder bist du nur auf der Durchreise? All das liegt in deiner Hand.



DAS #FOUR-ONE-FIVE IST EIN CRIME, REALLIFE-FORUM MIT EINEM FSK 18 RATING. GESCHRIEBEN WIRD IM ROMANSTIL UND NACH DEM PRINZIP DER ORTSTRENNUNG. KRIMINELLER, STUDENT, EINFACHER BEWOHNER, JUNG ODER ALT ODER SOGAR POLITIKER? WILLKOMMEN IST BEI UNS JEDER, DEM HARMONIE UND DIE FREUDE AM PLAY WICHTIG IST. DENN WIR VOM #FOUR-ONE-FIVE WOLLEN EIN LANGFRISTIGES ZUHAUSE BIETEN


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LANGSAM ABER SICHER LÄUFT DER GOSSIP CLUB ZU HOCHTOUREN AUF. BEZIEHUNGEN ZERBRECHEN, FREUNDE WERDEN ZU ERBITTERTEN FEINDEN UND AUCH EIN MITGLIED DER MAFIA MUSSTE SEIN LEBEN LASSEN WEIL DER CLUB SEINE GEHEIMNISSE AUFGEDECKT HAT. IM UNTERGRUND BEREITEN SICH DIE SANTA MUERTE VOR, MAN SPRICHT VON GEHEIMEN TREFFEN, VORBEREITUNGEN FÜR DEN NÄCHSTEN ANGRIFF? UM DIE SERPENTS UND AUCH DIE MAFIA IST ES GERADE RUHIG, WAHRSCHEINLICH ZU RUHIG.


#1

ANKUNFTSHALLE

in FLUGHAFEN 15.11.2018 20:11
von FOUR ONE FIVE • Besucher | 888 Beiträge
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#2

RE: ANKUNFTSHALLE

in FLUGHAFEN 15.11.2018 21:10
von Illya Antonow | 94 Beiträge

Illyas Blick glitt zum wiederholten Male in der vergangenen Stunde zu der riesigen Anzeigetafel, die die Ankunftszeiten der einzelnen Flüge verkündete. Der Flieger aus Moskau war bereits vor geraumer Zeit gelandet, doch gab es offenbar Schwierigkeiten bei er Gepäckausgabe und so zog sich das Warten für ihn unnötig in die Länge. Am Rande der Ankunftshalle, abseits der Menschenansammlung mit Schildern, Blumen und Luftballons, stand der Russe an einer Säule gelehnt und beobachtete gelangweilt das bunte Treiben um ihn herum. Während alle anderen aufgeregt auf die Ankunft ihrer Lieben warteten, wartete er auf Ivana Reznikov. Jene Frau, deren nahende Anwesenheit derzeit eines der Hauptgesprächsthemen in der Reihe der Mafia zu sein schien.
Seit ihre Schwester für ihre Homosexualität getötet worden war, rief ihr Familienname mehr Skepsis hervor, als er es jemals zuvor getan hätte und auch Illya war sich noch nicht schlüssig darüber, warum die Reznikovs nun doch ihre älteste Tochter in die Staaten schickten. Um Alyonas Platz einzunehmen? Eine denkbar schwierige Angelegenheit angesichts der Situation.
Für Illya stand jedoch außer Frage, dass er Ivana mit der nötigen Neutralität begegnen würde. Ihre Familien waren seit jeher befreundet und auch wenn sie sich persönlich nur recht flüchtig kannten, so hatte Illya nicht vor, diese Freundschaft in irgendeiner Form zu brechen. Schlussendlich auch aus nicht ganz uneigennützigen Gründen. Schon Illyas Vater hatte immer gesagt, dass es im Zweifel nicht gut ausgehen würde, wenn sich zwei Familien die Spitze der Mafia teilten, so wie es die Reznikovs und Romanows taten. Alyonas Tod hatte ihn in dieser Meinung nur bestätigt, doch es war nicht nötig gewesen seinen Sohn davor zu warnen, nicht zwischen die Fronten zu geraten. Illya würde sich weiterhin neutral verhalten. Sich beide Seiten warm halten, um im Zweifel von der unterliegenden nicht mit in den Abgrund gezogen zu werden.
Als sich die automatische Glastür zu den Terminals endlich öffnete, stieß Illya sich von der Säule ab und schlenderte langsam in Richtung der Schleusen, durch die die Fluggäste in die Ankunftshalle kamen. Er blickte dabei über die Köpfe der Leute hinweg, die schon bald ihren Lieben in die Arme fielen und die ohnehin ohrenbetäubende Lautstärke durch ihre freudigen Ausrufe erhöhten. Davon unbeeindruckt hielt Illya nach Ivanas blonden Haarschopf Ausschau und beschleunigte erst seine Schritte, als er sie entdeckte. Seine Hand erhebend, als auch sie in seine Richtung sah, schob er sich an einer fünfköpfigen Familie vorbei, deren Sohn wohl soeben heimgekehrt war, bis er die junge Russin erreichte und sie mit einem Kuss auf die Wange begrüßte.
„Es freut mich dich zu sehen. Wie war der Flug?“ Eine denkbar simple Frage, die auch eher dem Smalltalk diente, während er ihr den Wagen für ihr Gepäck abnahm und ihn begann in Richtung Ausgang zu schieben. Eine denkbar schwierige Aufgabe angesichts dessen, dass sie noch immer inmitten eines Pulk an Menschen standen.




@Ivana Reznikov



zuletzt bearbeitet 15.11.2018 21:12 | nach oben springen

#3

RE: ANKUNFTSHALLE

in FLUGHAFEN 26.11.2018 22:44
von Ivana Reznikov | 48 Beiträge

All das was in ihrem Leben gerade vorging, erkam Ivana Surreal vor. Ihre kleine Schwester Tod? Weil sie eine verdammte Lesbe war? In welchem falschen Film spielte sie gerade mit? Wollte man sie vollkommen verarschen? Nicht nur, dass sie ihr komplettes Leben in Russland an den Nagel hängen musste, weil ihr Vater sie dazu verdonnert hatte zurückzukehren, nein beschloss ihr Ehemann, doch zurück zu bleiben und nächst in Russland zu bleiben. Völlig auf sich alleine gestellt, nahm sie also die Reise auf sich um ihrer Familie Gerecht zu werden. Sie konnte sich vorstellen, was ihr Vater vorhatte, doch war es etwas, mit dem sie eigentlich nichts zu tun hatte. Bereits als junge Frau hatte sie gesagt, dass sie das Familienerbe nicht übernehmen wollte, sodass sie ziemlich froh gewesen war, als man Alyona dafür ausgesucht hatte. Sie war der Meinung gewesen, dass ihre Schwester besser dafür geeignet war. Nicht dass die Blondine der Mafia nicht absolut loyal gegenüber war, doch konnte sie sich einfach niemals vorstellen, wirklich mit Aleksej diese zu führen. Auch jetzt, wo sie sich gut vorstellen konnte, dass ihr Vater sie genau deswegen zurück nach Amerika bringen wollte, konnte sie sich dies absolut nicht vorstellen, vorallem nicht mit dem Wissen, dass Aleksej ihre Schwester umgebracht hatte. Aus gutem Grunde natürlich, doch würde dieser sicherlich nicht eine weitere Reznikov als Folge sehen oder? Sie wusste, dass es wahnsinnig anstrengende Zeiten werden würde, und schon als sie das Flugzeug bestieg vermisste sie Russland bereits. Es war ihre Heimat, nicht Amerika in dem sie eigentlich aufgewachsen war. Nachdem sie nun tatsächlich 12 Jahre in Russland gelebt hatte, teilweise mit ihren Großeltern, später mit ihrem Ehemann, dort geheiratet hatte, ein Leben geführt hatte, war die Vorstellung fast schon absurd, in den Vereinigten Staaten zurück zu sein.
Natürlich einen Flug in der ersten Klasse gebucht, verlief der Flug ruhig, fast schon angenehm wenn man die vielen Gedanken die ihr durch den Kopf schossen außer Acht ließ. In der Hoffnung der Flug würde sich in eine weitaus entferntere Zukunft schieben, schloss sie die Augen, versuchte sich auszuruhen, quasi die Ruhe vor dem Sturm. Als sie aufeinmal Hände an ihren Schultern spürte, die sie sanft wach rüttelten, schlug sie sofort aus Reflex nach der Hand, um festzustellen, dass eine Stewardess sich über sie beugte um sie aufzuwecken. "Entschuldigung, sie haben mich erschreckt" entgegnete sie nun grummelig, nachdem sie gerade erst aus dem Schlaf erwacht war und das nur bedeuten konnte, dass sie sich ihrem Schicksal nun zuwenden musste. Die Landung abgewartet, stand sie letztendlich auf, als es Zeit dafür war, schnappte sich ihr Handgepäck und entledigte sich dem dicken Pulli den sie über den Flug angehabt hatte, als sie merkte wie warm es für einen November noch war. In Russland war es bereits um einiges Kälter, sodass sie natürlich in vollkommen anderen Klamotten gestartet war um dort nicht zu frieren. Sich um ihre Koffer gekümmert, schnappte sie sich einen Wagen um diese darauf zu hiefen um zum Ausgang zu laufen. Sie hatte keine Ahnung wer sie abholen würde, und ob sie dies überhaupt wissen wollte.
Sich durch die Schleuse gedrängt, unterdrückte sie die Versuchung die anderen Menschen die ihr viel zu eng auf die Pelle rückten von sich zu schubsen und grummelte vor sich hin während sie wartete, dass sie endlich die Türe erreichen würden und mehr Platz für die Menschenmasse sein würde. Diese endlich erreicht, seuftzte sie erleichtert auf, während sie sich umblickte bevor sie eine winkende Hand vernahm und sich auf den Weg machte um dort hin zu kommen. Sofort als sie näher kam erkannte sie @Illya Antonow, einen alten Bekannten, den sie wirklich seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen hatte. Kein Wunder, schließlich hatte sie in Russland nicht wirklich viel Kontakt nach Amerika gehabt. Bei ihm angekommen, begrüßte er sie auch schon mit einem Kuss auf die Wange, woraufhin sie ihm ein sanftes Lächeln schenkte.
"Hallo Illya. Danke der Nachfrage, ziemlich ruhig, ich habe die Hälfte verschlafen und die andere Hälfte irgendetwas auf einem der Bildschirme angeschaut." entgegnete sie nun während sie ihn kurz betrachtete. "Wie geht es dir?" fragte sie ihn nun, bevor er ihr den Wagen abnahm und sie langsam in Richtung Ausgang liefen. "Dankeschön" fügte sie hinzu während sie neben ihm herging und sich umsah. "Wie sieht die Momentane Situation aus?" fragte sie nun vorsichtig während sie ihn wieder neugierig ansah. Sie hatte keine wirkliche Ahnung was sie vorfinden würde, sodass sie einfach ein paar Informationen benötigte um zu wissen, worauf sie sich einstellen musste. "Gleicht es eher der Apokalypse oder dem 2. Weltkrieg?" eine Augenbraue erhoben schlenderte sie weiter mit ihm in Richtung des immer näherkommenden Ausgangs.



Illya Antonow bestäubt es mit Glitzer!
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#4

RE: ANKUNFTSHALLE

in FLUGHAFEN 28.11.2018 22:05
von Illya Antonow | 94 Beiträge

„Nun, das ist wohl das vernünftigste was man auf solch einem langen Flug tun kann.“ Illya konnte sich selbst noch gut daran erinnern, wie er von Russland aus in die Staaten gereist war. Zwar hatte er in der Vergangenheit bereits zur Genüge Langstreckenflüge hinter sich gebracht, doch machte es sie nicht weniger ermüdend und anstrengend. Zumal auch die andere Zeitzone ihr übriges tat.
„Soll ich dich gleich zu deiner Unterkunft bringen oder hast du Hunger? Ich würde dich zum Essen einladen“, sprach er, während er den Gepäckwagen langsam durch die vielen Menschen hindurch manövrierte. „Und ich kann mich soweit nicht beklagen. Es ist stressig von Zeit zu Zeit, aber mir geht es gut“, beantwortete er die Frage nach seinem Befinden, während die darauffolgende ihm zunächst nur ein Schweigen entlockte. Den Blick nach vorn gerichtet, spannte er für einen Moment seinen Kiefer an, ehe er leicht mit dem Kopf schüttelte. „Nicht hier“, sagte er schlicht. Auch wenn sie Russisch miteinander sprachen und die Wahrscheinlichkeit gering war, dass irgendjemand etwas von ihrem gesagten verstand, hatte er nicht das Gefühl, dass dies der rechte Ort und Zeitpunkt war, um dieses heikle Thema zu besprechen. Es ging schließlich mitunter um Mord. Nicht mehr und nicht weniger.
Illya schwieg, bis sie sein Auto erreicht hatten, er das Gepäck verladen hatte und sie eingestiegen waren. Erst als er den Wagen aus dem Parkhaus gelenkt hatte, nahm er den von ihr gereichten Gesprächsfaden wieder auf.
„Nun, die Situation als angespannt zu beschreiben, wäre noch untertrieben“, begann er. „Die ganze Sache mit Alyona hat jede Menge Staub aufgewirbelt und die Ankündigung deines Kommens hat es nicht besser gemacht. Ich will dir nichts vormachen, Ivana. Du musst dich auf einigen Gegenwind einstellen.“ Er warf ihr einen kurzen, aber ernsten Blick zu. „Sie werden dich genau im Auge behalten. Jeden Schritt den du tust und sie werden jede deiner Handlungen kritisch beurteilen. Alyona hat mit ihren…“ Er machte eine vage Handbewegung und verzog das Gesicht. „…Eskapaden dem Ansehen eurer Familie erheblichen Schaden zugefügt.“
Seine Finger trommelten leicht auf dem Lenkrad, als er das Auto vor einer roten Ampel zum Stehen brachte und erneut warf er der Blondine neben sich einen kurzen Blick zu. „Und wie sieht es in der Heimat aus? Wie haben sie auf Alyonas Tod reagiert?“
Selbstverständlich hatte er längst einiges von seinem Vater gehört, doch er wollte es noch einmal von Ivana hören. Einer Rezinikov. Einer Person, die es wohl weitaus mehr betraf als ihn oder seinen Vater.

< < < Frascati Restaurant ?




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